Frauenkompanie

Seit 1996 fester Bestandteil des Schützenfestes in Hovesath

Wie alles begann

Dass es in Hovesath eine Frauenkompanie gibt, ist einem glücklichen Zufall zu verdanken. 1995 wurde Ursula Große-Venhaus Königin – ihr Mann war zugleich Präsident der Schützen. Als Überraschung traten die Frauen der Vorstandsmitglieder und Offiziere im Jahr darauf als kleine Kompanie an, um mit den Männern zum Biwak bei der Königin zu marschieren.

„Wir haben damals spontan eine Fahne aus einem Bettlaken gemacht und Holzgewehre und Strohhüte besorgt“, erzählt Annette Deelmann. Weil es so schön war, trat man einfach wieder an – und schuf so eine Tradition, die 2026 bereits 30 Jahre alt wurde.

Gemeinschaft über alle Generationen

Inzwischen zählt die Frauenkompanie 127 Mitglieder – von 17 bis über 70 Jahre. Mit eigenen Holzgewehren, Strohhüten und den roten T-Shirts treten die Frauen freitagsmorgens an. In der roten Kompanie ist jede willkommen und fühlt sich sofort zugehörig. Einmal im Jahr trifft man sich zum Wintergang, montags vor dem Fest werden die Gewehre geputzt und die Röschen fürs Zelt gefertigt.

Selbst zu schießen ist kein Thema, als Konkurrenz zu den Schützen sieht man sich nicht – vielmehr feiert die Kompanie gemeinsam mit ihren Männern und genießt das sehr. Steht das neue Königspaar fest, gratuliert die Kompanie am Thron – besonders, wenn sie selbst die Königin oder die Ehrendamen stellt.

30 Jahre – ein Grund zu feiern

Zum 30-jährigen Jubiläum erhielt die Frauenkompanie eine neue Fahne, die im Rahmen der Schützenmesse feierlich eingeweiht wurde. Möglich machten das Sponsoren aus Hovesather Firmen und die Unterstützung des Schützenvereins. Im September feiert die Frauenkompanie ihr großes Jubiläumsfest.

Fahne FrauenkompanieFahne Frauenkompanie